Howrse

  • Registrierte Spieler: 4,6 Mio. Stand: 27.01.2011
  • Preis: kostenlos
  • Fsk Empfehlung ab: 6 Jahren
  • Besucher 4.348
  • Unsere Bewertung: 70 %
  • Eure Bewertung:
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    10.0 von 10 bei 3 Stimmen

das Pferdespiel für Liebhaber

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Howrse teaser
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Howrse ist ein Browserspiel zum Pferde stehlen! Browsergames tragen oft kunstvolle Namen, die mit dem tatsächlichen Inhalt nur wenig zu tun haben. Das macht die Leute aufmerksam und kurbelt die PR an. Das Browserspiel Howrse geht jedoch einen anderen Weg und abgesehen von einer mutmaßlichen Orthografieschwäche der Designer (oder der Tatsache, dass die Domain horse.com nicht mehr verfügbar war) bekommt man hier genau das, was der Name verspricht. Im Wesentlichen zählt Howrse zu den Wirtschaftssimulationen, es geht um die Pferdezucht, das Training von Reitpferden und natürlich die Pflege derselben. Man kann das Simulationsspiel kostenlos über jeden Browser online spielen, der Flash und Javascript aktiviert hat, im optionalen Itemshop werden zudem für echtes Geld Gegenstände angeboten, die das Leben erleichtern oder unser Training nach vorne bringen.

Der Einstieg in Howrse – wer die Wahl hat, hat die Qual

Nach der Anmeldung, die übrigens sehr unkompliziert funktioniert, wird man zunächst mit der schwierigen Entscheidung betreut, sich für eine Pferdekategorie sowie eine Rasse zu entscheiden. Die Auswahl reicht dabei von Arabern über Haflinger und Shetland-Pony bis zum Paint Horse und selbstverständlich haben alle Rassen unterschiedliche Stärken und Schwächen. Die einen sind schnell, aber ungeschickt, die anderen können springen wie Känguruhs, sind zum Laufen aber eher ungeeignet. Hier ist ordentliche Planung gefragt, da man sich nach dem Start des Pferdespiels eine ganze Weile kein neues Pferd leisten kann und die Fokussierung maßgeblich darüber entscheidet, an welchen Wettbewerben man teilnehmen kann. Zum Schluss geben wir unserem Pferd noch einen Namen und wählen seine Optik aus vielen verschiedenen Fellfärbungen und Musterungen. Als interessantes Detail fällt dem Pferdekenner dabei sofort auf, dass die Entwickler statt die Farben schlicht „Weiß“ oder „Braun“ zu nennen die fachgerechten Bezeichnungen gewählt haben. Scheint hinter den Onlinespielen tatsächlich jemand zu sitzen, der sich mit Pferdezucht auskennt?

Haben wir uns für eine Rasse entschieden landen wir zum ersten Mal im Hauptbildschirm von Howrse und werden von Ow, dem Tutorial-Affen, begrüßt. Dabei müssen wir uns massenhaft Textblöcke durchlesen und zwischendurch ein paar kleinere Aufgaben erledigen, beispielsweise unser Fohlen tränken, streicheln oder zu Bett bringen. Hier fällt gleich die relative Animationsarmut des Spiels auf. Egal, welche Aktion wir mit unserem Fohlen anstellen, das Vorschaubild bleibt unverändert und selbst als unser Pferd eigentlich schlafen sollte, verbleibt es auf seiner Koppel und blickt uns gelangweilt an. Etwas später im Tutorial weist uns Ow dann auf den „Animations-Button“ hin. Wer allerdings glaubt, hier würden sich echte Animationen verstecken, die vielleicht nur vorerst deaktiviert sind, um Computer mit schwächerer Hardware oder mobile Endgeräte zu schonen, der irrt, denn dabei handelt es sich lediglich um kleine Effekte, die eigentlich sogar nur störend sind.

Ausritt, Training und Wettbewerbe beim Howrse Browserspiel

Der weitere Ablauf des Spiels läuft ähnlich ab, wie im Tutorial. Jeden Tag loggen wir uns in das Simulationsspiel ein, pflegen unsere Pferde, machen mit ihnen Trainingseinheiten, die wiederum die Statistikpunkte aufbessern und nehmen schließlich wöchentlich oder monatlich an Turnieren teil, die in verschiedene Wettbewerbe unterteilt sind. Dabei ist es wichtig, dass wir eine gesunde Mischung zwischen ordentlichem und regelmäßigen Training, Spiel- und Pflegeinheiten finden, denn das Pferd reagiert relativ schnell, falls wir mal etwas vergessen oder der Zeitplan zu eng wird. Außerdem hat das Simulationsspiel einen eigenen Tagesablauf und wir können uns entscheiden, wann unser Pferd aufwacht. Wir sollten ihm aber mindestens acht Stunden Schlaf gönnen, da es sonst zu gesundheitlichen Problemen kommt und der Gaul für die Pferdezucht ungeeignet wird. Dies ist übrigens auch der Knackpunkt des Browsergames, denn im Gegensatz zu vielen anderen Onlinespielen können wir direkt mit unseren Mitspielern interagieren, Pferde direkt handeln oder unsere Stuten decken lassen. Dabei kommt das „Genetiksystem“ zum Zuge, das im Tutorial allerdings nur kurz angerissen wird. Dies funktioniert nach dem Prinzip „Bonus und Malus“, bekannt aus vielen Pen&Paper-Rollenspielen. Eine hohe genetische Kompatibilität bringt viele Boni(Positive Wertveränderungen), aber unter Umständen ebenso viele Mali(Negative Wertveränderungen). Erst durch die Pferdezucht über mehrere Generationen ist es überhaupt möglich, ein Pferd zu erschaffen, das ein hohes „Potential“ hat. Dies ist aber selbstverständlich noch kein Garant für ein erfolgreiches Training. Howrse lebt vom Effekt, immer bessere Pferde kreieren zu wollen, damit die in den Wettbewerben ordentlich Geld in die virtuelle Kasse spülen und dafür muss man eben regelmäßig online spielen, sich mit anderen Mitspielern austauschen und investieren.

Die verschiedenen Rassen im Pferdespiel

Wie bereits erwähnt hat das Howrse Browsergame rund um die Pferdezucht eine ganze Reihe an unterschiedlichen Rassen, von denen alle bereits am Anfang verfügbar sind, obwohl es dann später eine ganze Weile dauert, bis man sich ein neues Pferd leisten kann. Bei den echten Pferden gibt es unter anderem Andalusier, Argentinischer Criollo, Curly Horse, Englisches Vollblut, Holsteiner, Knabstrupper, Lippizaner, Mustang, Oldenburger, Paint Horse, Quarter Horse und Tinker. Zudem gibt es verschiedene Ponyrassen, zum Beispiel Haflinger, Neufundländer, Shetlandpony und Welsh Cob. Zu verschiedenen Events werden, meist gegen Echtgeld, immer wieder auch ganz besondere Pferde im Browsergame angeboten, momentan kann man durch den Kauf bestimmter Karten oder über das interne Auktionshaus beispielsweise Esel erwerben, die in einer eigenen Kategorie gegeneinander antreten und die besonders schwer zu züchten sind, da sie nur maximal drei Mal besprungen bzw. gedeckt werden können.

Vorteile durch Echtgeld – der Item-Shop bei Howrse

Onlinespiele müssen finanziert werden. Manche machen dies durch monatliche Gebühren, andere durch Werbung, Howrse hat den Item-Shop, in dem man sich gegen echtes Geld ein paar zusätzliche Vorteile erkaufen kann. Trotz großer Kritik von Seiten der Community macht das Browsergame hier aber einen guten Job. Es gibt ein paar Items, wie die immer wieder angebotenen Event-Items, die besondere Pferde oder die angesprochenen Esel bringen, diese kann man mit genug Geduld aber auch für die interne virtuelle Währung im Auktionshaus kaufen. Nur die temporären Helfer bringen echte Vorteile, wer aber nicht bereit ist, echtes Geld auszugeben, kann trotzdem die Spitze der Rangliste erreichen. Irgendwann.

Der Mehrspielerpart – Wie kann ich mit anderen online spielen?

Da es sich bei Howrse um ein Simulationsspiel handelt, hat das Onlinespiel einen indirekt kompetitiven Multiplayerpart. Das heißt, dass man zwar gemeinsam Howrse kostenlos spielen kann, aber nicht direkt gegeneinander antritt. Auch die Wettbewerbe gegen echte Mitspieler werden nur „simuliert“. Darüber hinaus gibt es im Pferdespiel ein Auktionshaus, in dem man Pferde erwerben oder verkaufen kann, Ranglisten für die besten Pferde(oder Esel) nach Rasse und Potential sowie ein Chat-System über Foren und private Nachrichten, mit dem man beispielsweise nach guten Deckhengsten oder Stuten suchen kann. Wie bei anderen Onlinespielen kann man sich außerdem in Gruppen organisieren, einen eigenen Clan gründen und gemeinsam versuchen, das beste Pferd zu züchten oder man erwirbt eine Pferdepension und kümmert sich selbst um das Management.

Fazit – Wo liegt der Reiz des Howrse Pferdespiels?

Im Kern ist Howrse ganz klar ein Simulationsspiel, für das man viel Zeit mitbringen sollte. Der Einstieg ist relativ zäh und es dauert ein paar Tage, bis man das System komplett verstanden hat, dann kann das Pferdespiel aber vor allem durch das komplexe Genetiksystem punkten. Leider hat man sich nicht so viel Mühe beim „Drumherum“ gegeben, die Grafik des Browsergames ist veraltet und Animationen sucht man vergeblich. Allerdings ist dieser Nachteil auch einer der Vorteile der Onlinespiele, die im Browser laufen, da man so keine Highend-Hardware benötigt und sich theoretisch sogar mit dem Handy oder Tablet einloggen und online spielen kann.

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